Jahresbericht 2011

 

Hier finden Sie den Jahresbericht 2011 zuerst in einfacher Sprache und danach in ausführlicher Form.

Jahresbericht 2011

in einfacher Sprache


Der BUNI – Kultur- und Freizeittreff

Einleitung

1.  Feste Mitarbeiter und Träger

2.  Ehrenamtliche Mitarbeiter

3.  Besucher

4.  Kurse

5. Beratung und Information

6.  Veranstaltungen

7.  Öffentlichkeitsarbeit

8.  Rückblick auf das Jahr 2011

9.  Ausblick auf die Zukunft

10. Schlusswort

 

 

Der BUNI - Kultur- und Freizeittreff

Einleitung

Den BUNI – Kultur- und Freizeittreff gibt es seit 21 Jahren.

Im BUNI gibt es eine Cafeteria.

Ehrenamtliche Mitarbeiter machen viel von der Arbeit dort.

Ehrenamtlich bedeutet:

Sie machen die Arbeit um anderen zu helfen und bekommen kein Geld dafür.

Auch Menschen mit Behinderung arbeiten ehrenamtlich im BUNI.

Die ehrenamtlichen Mitarbeiter bekommen bei ihrer Arbeit Hilfe.

Aber ganz viel machen sie selbst.

Sie sind stolz auf ihre Arbeit und bekommen Anerkennung dafür.

In manchen Arbeitsgruppen wollen sehr viele Leute arbeiten.

Zum Beispiel im Thekenteam.

Darum gibt es dafür Wartelisten.

Von dem Geld, das in der Cafeteria eingenommen wird, werden verschiedene Sachen bezahlt, zum Beispiel:

  • Dinge für die Küche

  • Werbematerial

  • Einrichtungsgegenstände

  • Feste

  • Gemeinsame Ausflüge von den ehrenamtlichen Mitarbeitern

 

Es gibt auch verschiedene Kurse, die einmal in der Woche stattfinden und andere Veranstaltungen.

 

Inklusion heißt, dass Menschen mit Behinderung überall mit dabei sind.

Damit Inklusion funktioniert, müssen alle Leute mehr über Menschen mit Behinderung wissen.

Dann können sie Menschen mit Behinderung besser verstehen.

Und sie können auch lernen, mit Menschen mit Behinderung besser zusammen zu leben.

Das ist für Alle gut.

Darum will das BUNI, dass alle Leute lernen, was Inklusion ist.

 

BUNI ist eine Abkürzung.

BUNI bedeutet:

Behinderte und Nichtbehinderte.

Menschen mit und ohne Behinderung können ins BUNI kommen.

Alle Menschen sind im BUNI willkommen.

 

Manche Menschen haben Vorurteile gegen Menschen mit Behinderung.

Das heißt:

Sie wissen viele Sachen über Menschen mit Behinderung nicht.

Darum wissen sie oft nicht, wie sie mit Menschen mit Behinderung umgehen sollen.

Manche Menschen mit Behinderung wissen nicht, wie sie mit Menschen ohne Behinderung umgehen sollen.

Wenn sich Menschen mit und ohne Behinderung besser kennen lernen, habe sie weniger Vorurteile.

Dann wissen sie besser, wie sie sich verhalten sollen.

Sie müssen keine Angst haben, etwas falsch zu machen.

Im BUNI können sich die Besucher besser kennenlernen.

Sie können ausprobieren, wie man am besten miteinander umgeht.

So werden sie offener, lockerer und selbstbewusster.

     

1. Feste Mitarbeiter und Träger

Reinhold Stubenrauch ist der Leiter vom BUNI. Er wird vom Jugendamt der Stadt Nürnberg bezahlt.

Das BUNI gehört der Werkstatt für Menschen mit Behinderung und der Lebenshilfe Nürnberg.

Auch der Bezirk Mittelfranken und der Freistaat Bayern zahlen etwas für die Mitarbeiter vom BUNI und Sachen, die sonst noch gebraucht werden.
 

Im BUNI arbeiten auch noch Sabine Hafner und Martina Kraft.

Sie sind Sozialpädagoginnen.

Fritz Rucker ist Heilerziehungspfleger und arbeitet auch im BUNI.

Die Homepage vom BUNI macht Markus Baudenbacher.

Manuela Becker ist Auszubildende im BUNI.

Dominik Leitner macht im BUNI ein Freiwilliges Soziales Jahr.

 

2. Ehrenamtliche Mitarbeiter

Im BUNI arbeiten 30 ehrenamtliche Mitarbeiter.

Die eine Hälfte davon hat eine Behinderung, die andere Hälfte nicht.

Es gibt auch noch Helfer, die nur manchmal im BUNI arbeiten.

Zum Beispiel bei Großveranstaltungen wie Rock im BUNI.

Das BUNI kann nur deswegen so viele Kurse und Veranstaltungen machen, weil die ehrenamtlichen Mitarbeiter mithelfen.

Die festen Mitarbeiter haben dadurch mehr Zeit.

Deshalb können sie mehr Veranstaltungen und Kurse organisieren.

Die ehrenamtlichen Mitarbeiter helfen auch, Geld zu sparen und zu verdienen.

Das Geld kann dann für Unternehmungen benutzt werden.

Zum Beispiel für den Ehrenamtlichen-Ausflug.

 

Die ehrenamtlichen Mitarbeiter zeigen, dass Inklusion funktioniert.

Das heißt:

Menschen mit und ohne Behinderung können gut zusammen leben, arbeiten und ihre Freizeit verbringen.

Dafür ist das BUNI ein gutes Beispiel.

 

3. Besucher

Ins BUNI kommen ganz verschiedene Menschen:

Die Hälfte von ihnen sind Erwachsene.

Die meisten von den Erwachsenen haben eine Behinderung.

Es kommen auch viele Kinder von erwachsenen Besuchern und viele Jugendliche.

Es gibt auch alte Leute, die ins BUNI gehen.
 

Im BUNI können sich alle Leute kennenlernen:

Menschen die alt oder jung sind und Menschen, die eine Behinderung haben oder nicht.
 

Viele Besucher, die keine Behinderung haben, sind Kinder oder Jugendliche.

Sie haben noch nicht so viele Vorurteile gegen Menschen mit Behinderung wie viele Erwachsene.

Deshalb sind sie lockerer.

Sie haben keine Angst, Menschen mit Behinderung kennen zu lernen.

Die Kinder und Jugendlichen lernen, mit Menschen mit Behinderung umzugehen.

Die Menschen mit Behinderung lernen, mit Menschen ohne Behinderung umzugehen.
 

Im BUNI treffen sich auch Verwandte und Bekannte von Besuchern mit Behinderung.

Und Leute, die mit Menschen mit Behinderung arbeiten.

Zum Beispiel in Wohnheimen.
 

An jedem Tag, an dem das BUNI geöffnet hat, kommen ungefähr 61 Besucher.
 

Wie viele Besucher genau kommen, ist aber unterschiedlich.

Das hängt davon ab, welcher Wochentag ist und welche Veranstaltungen es gibt.

 

Es gibt auch Veranstaltungen, die im Sommer draußen sind.

Und Veranstaltungen, bei denen das BUNI mitmacht, die aber nicht im BUNI sind.

Da sind noch viel mehr Leute dabei.

Es gibt auch Kurse von der Werkstatt für Menschen mit Behinderung und vom Bildungszentrum, die in Räumen vom BUNI sind.

Da machen ungefähr 220 Leute in der Woche mit.
 

4. Kurse

Im BUNI gibt es Kurse von der Werkstatt für Menschen mit Behinderung und vom Bildungszentrum.

Die Kurse finden statt, wenn das BUNI nicht geöffnet hat.

Deshalb ist im BUNI fast immer was los.

 

Wenn das BUNI geöffnet hat, gibt es verschiedene Kurse:

  • Einen Selbstverteidigungskurs für Erwachsene

  • Einen Selbstverteidigungskurs für Kinder

  • Einen Percussionkurs (Trommeln)

  • Einen Kickerkurs

  • Einen Theaterkurs

  • Einen Entspannungskurs

  • Die Gartengruppe

  • Rechnen mit Geld

  • Töpfern

  • Und manchmal noch andere Sachen

     

Bei den Kursen kann jeder mitmachen.

Man muss sich nicht vorher anmelden.

Die Kurse kosten entweder gar nichts oder sehr wenig.

Die Cafeteria ist dann auch immer geöffnet.

Im Sommer kann man auch draußen sitzen.

 

5. Beratung und Information

Wenn jemand Hilfe braucht, kann er sich im BUNI beraten lassen.

Die Besucher und die Mitarbeiter im BUNI lernen sich gut kennen.

Darum können sie gut miteinander reden.

Die Mitarbeiter können oft gute Ratschläge geben.

Oder sie wissen, wer helfen kann.

Die Mitarbeiter vom BUNI arbeiten auch mit anderen zusammen, um Besuchern zu helfen.

Zum Beispiel mit dem Sozialdienst der Werkstatt für Menschen mit Behinderung oder mit Betreuern.

Die Mitarbeiter vom BUNI trösten Besucher, wenn sie traurig sind.

Sie versuchen zu helfen, wenn es Streit gibt.

 

6. Veranstaltungen

2010 gab es diese Veranstaltungen:

  • 30 Konzerte

  • 25 Workshops

  • 11 Treffen der Elterngruppe von Kindern mit Downsyndrom

  • 8 Turniere

  • 5 Vorträge

  • 4 Discos

  • 3 Theateraufführungen

  • 3 Vernissagen (das sind die Eröffnungen von einer Ausstellung)

  • 3 "Tage der Offenen Tür"

  • 2 Kino-Tage

  • 2 Basare

  • 2 Gürtelprüfungen im Jiu-Jitsu

  • 2 Kanufreizeiten

  • 1 Karaokeabend

  • 1 Fußballzeltlager

  • 1 Freizeit mit den ehrenamtlichen Mitarbeitern

  • 1 Fest für die ehrenamtlichen Mitarbeiter

  • 1 Tagesausflug mit den Ehrenamtlichen

  • 1 Frühjahrsputz

  • 1 Kinderliteraturnachmittag

  • 1 Kindergeburtstag

  • 1 Infonachmittag für Interessenten an Wohngruppen

  • 1 bunter Abenden

 

Es gab außerdem 9 Großveranstaltungen:
 

  • Rock im BUNI – großes Open Air mit fünf Bands auf großer Bühne und Rahmenprogramm

  • BUNI - WfB Sommerfest

  • 50 jähriges Jubiläum der Lebenshilfe im Historischen Rathaussaal

  • Stadtfest der Lebenshilfe

  • 20-jähriges BUNI - Jubiläum mit großer Bühne auf dem Jakobsplatz

  • Messestände am Sozialmarkt im Frankenzentrum und an der Ehrenamtlichenmesse der Stadt

  • Bühnenprogramm beim Afrikafestival

  • Bühnenprogramm beim internationalen integrativen Fußballturnier in Ulm

 

Bei den Veranstaltungen wird Werbung fürs BUNI gemacht, damit neue Leute kommen.

In den Räumen vom BUNI gibt es auch Treffen, die nicht vom BUNI organisiert werden.

Zum Beispiel Trommelgruppen und Treffen von Eltern von Kindern mit Down-Syndrom.

 

Wenn das BUNI geöffnet ist, ist die Cafeteria auch immer offen.

In der Cafeteria arbeiten ehrenamtliche Mitarbeiter.

Es gibt gutes Essen und Getränke.

Die Preise sind niedriger als in anderen Cafes.

In der Cafeteria kann man auch was zusammen machen.

Zum Beispiel sich unterhalten oder Spiele spielen.

 

7. Öffentlichkeitsarbeit

Internetseite

Es gibt eine BUNI-Seite im Internet:

www.bunitreff.de

Auf der Seite steht viel über das BUNI.

Zum Beispiel welche Veranstaltungen und Kurse es gibt.

Man kann dort auch die BUNI-CD anhören.
 

In der Cafeteria können die Gäste kostenlos ins Internet.

Die Mitarbeiter helfen, wenn sich jemand nicht auskennt.

Viele Besucher gehen gerne ins Internet.
 

Monatsprogramm

Jeden Monat gibt es ein neues Monatsprogramm.

Die Monatsprogramme werden an vielen Orten verteilt.

Zum Beispiel an:

  • Werkstätten für Menschen mit Behinderung

  • Beliebte Lokale

  • Läden in Langwasser

  • Leute, die in der Nähe vom BUNI wohnen

 

Flyer

Für manche Veranstaltungen gibt es besondere Flyer.

Das sind Programme, auf denen steht, wann die Veranstaltung ist und was gemacht wird.

 

Plakate

Für die Werkstatt für Menschen mit Behinderung und die Lebenshilfe macht das BUNI Plakate zum aufhängen.
 

Veranstaltungen

Im BUNI gibt es jede Woche Veranstaltungen.

Jeden Freitag spielt eine Band oder ein Musiker im BUNI.

Dafür gibt es auch immer Werbung.

 

Blind Date mit Stubenrauch

Armin Nembach und Reinhold Stubenrauch treten immer wieder fürs BUNI auf.

Sie machen zusammen Musik.

Damit zeigen sie, dass auch Menschen mit Behinderung richtig gute Sachen machen können.

Und das Menschen mit und ohne Behinderung Freunde sein können und zusammen arbeiten können.
 

Jiu-Jitsu-Aufführungen

Fritz Rucker macht im BUNI Jiu-Jitsu-Kurse.

Sie sind für Kinder und für Erwachsene.

Jiu-Jitsu ist Selbstverteidigung.

Bei Veranstaltungen vom BUNI zeigen die Teilnehmer von den Kursen, was sie gelernt haben.
 

Die BUNI-CD

Auf der CD sind Lieder, die von Mitarbeitern und Besuchern vom BUNI aufgenommen worden sind.

Man kann die CD im BUNI kaufen.

Man kann die Lieder auch im Internet anhören.

Auf der Seite:

www.bunitreff.de


Verschiedene Werbeträger

Werbeträger sind Sachen, auf denen Werbung drauf ist.

Vom BUNI gibt es:

  • Rucksäcke

  • T-Shirts

  • Kulis


Hier kann man auch noch was über das BUNI lesen oder hören:

  • In den Monatsprogrammen vom BUNI

  • In der Tageszeitung

  • Bei Radio Z

  • Im Langwasserkurier

  • In Versammlungen

  • In Berichten von der Werkstatt für Menschen mit Behinderung

  • Im Film der Lebenshilfe

  • Im Nürnberger Lebenshilfe Magazin

  • Im Internet bei Frankentips und Kubis

 

8. Rückblick auf das Jahr 2011

Letztes Jahr hat die Firma "Die Zwei" wieder die Monatsprogramme fürs BUNI gespeichert.

Die Nürnberger Familie Badelt spendete auch ans BUNI.

Die Bank InGDiBa spendete Musikinstrumente und Zubehör für Konzerte und Discos.

Die Hypovereins-Bank hat ein Kickerturnier gegen das BUNI gespielt.

Sie hat auch für einen Kursleiter gesorgt, der Tanzstunden angeboten hat.

Das Musikhaus Klier und das Musikhaus Thoman haben die Plakate für das Rock im BUNI gespendet.

 

Der Bezirk und der Freistaat Bayern zahlen seit dem Jahr 2010 Geld für die offene Behindertenarbeit.

Deswegen gibt es viele neue Arbeitsplätze und neue Einrichtungen für Menschen mit Behinderung.

Die Einrichtungen für Menschen mit Behinderung arbeiten zusammen.

In Nürnberg gibt es jetzt viele solche Einrichtungen.

Das BUNI gehört auch dazu.

Ins BUNI können aber Alle kommen.

Auch Menschen ohne Behinderung.

 

Ganz wichtig im letzten Jahr waren die beiden Jubiläen.

Die Lebenshilfe ist 50 Jahre alt geworden und das BUNI 20.

Deswegen gab es 3 große und viele kleine Veranstaltungen bei denen gefeiert wurde.

Dabei wurden die ehrenamtlichen Mitarbeiter des BUNi geehrt.

 

Im BUNI wurde gute Arbeit gemacht.

Das liegt daran, dass sich die ehrenamtlichen Mitarbeiter sehr für das BUNI einsetzen.

Auch die Künster, die Angestellten, die Leute von der Lebenshilfe und der Werkstatt für Menschen mit Behinderung und der Stadtrat der Stadt Nürnberg haben viel für das BUNI getan.

Deswegen kann es viele schöne Veranstaltungen und viele zufriedene Besucher geben.

 

Aber es müssen immer noch Alle daran arbeiten, dass Menschen mit und ohne Behinderung ganz normal zusammen leben.

Menschen ohne Behinderung sollten daran denken, dass sie auch eine Behinderung bekommen könnten.

Spätestens, wenn sie alt sind.

 

 

9. Ausblick auf die Zukunft

  

Das BUNI macht gute Arbeit.

Deswegen soll es auch so weiter gehen.

Das BUNI bietet viele Veranstaltungen an, wie die anderen Kulturläden der Stadt Nürnberg auch.

Es gibt ein paar Sachen, die es dem BUNI schwerer machen, viele Gäste zu bekommen:

  • Der Eingang vom BUNI ist schwierig zu finden, wenn man nur die Adresse kennt.

  • Im BUNI gibt es keinen Alkohol.

  • Manche Leute haben Vorurteile gegen Menschen mit Behinderung

Trotzdem kommen viele Gäste ins BUNI.

Das liegt daran, dass sich die ehrenamtlichen Mitarbeiter so sehr für das BUNI einsetzen.

Außerdem gibt es gute Zusammenarbeit mit diesen Einrichtungen:

  • Offene Behindertenarbeit der Lebenshilfe und der Werkstatt für Menschen mit Behinderung

  • ASD

  • Stadtteilforum Langwasser

  • Integrationsrunde Nürnberg

  • Bildungszentrum

  • Arbeitskreis Jugendarbeit

  • Bündnis Familie

  • Zentrum aktiver Bürger

  • Lebenshilfe Nürnberg

  • Werkstatt für Menschen mit Behinderung der Stadt Nürnberg

  • Jugendamt der Stadt Nürnberg

Die Zusammenarbeit soll es auch in Zukunft geben.

 

Auch im BUNI merken wir, dass alles teurer wird.

Besonders Energiekosten, also Heizung und Strom.

Außerdem müssen öfter alte Sachen repariert werden.

Deswegen muss das BUNI mehr Geld ausgeben.

 

Aber zum Glück müssen wir uns keine Sorgen um das BUNI machen.

Weil das BUNI so wichtig ist und gute Arbeit macht, bekommt es genug Geld.

Zum Beispiel seit dem Jahr 2010 vom Freistaat Bayern und vom Bezirk.

Und auch von der Werkstatt für Menschen mit Behinderung der Stadt Nürnberg und von der Lebenshilfe Nürnberg.

Vielen Dank dafür!

 

 

10. Schlusswort

Werden Sie unser Gast!

Kommen Sie ins BUNI und nutzen Sie die Vorteile:

  • Neue Menschen kennenlernen

  • Niedrige Preise

  • Zusammen Spaß haben

  • Spielhalle mit Kicker, Billard und Dart

  • Töpferei

  • Werkstatt

  • Bühne

  • Kostenlose Angebote, zum Beispiel:

  • Sport

  • Bildung

  • Musik

  • Kultur

 

Wer genug Geld hat, kann auch ans BUNI spenden.

Oder Sie können ehrenamtlicher Helfer werden.

Das BUNI kann es nur geben, weil viele Menschen mithelfen.


 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Das BUNI-Team

 


 

 

 

 

Ausführlicher Bericht 2011

 

Der BUNI - Kultur- und Freizeittreff

 

Einleitung

1.  Feste Mitarbeiter und Trägerschaft

2.  Ehrenamtliche Mitarbeiter

3.  Besucher

4.  Kurse

5.  Beratung und Information

6.  Veranstaltungen

7.  Formen der Öffentlichkeitsarbeit

8.  Rückblick auf das Jahr 2011

9.  Perspektiven

10.Schlusswort

 

Der BUNI - Kultur- und Freizeittreff

 

Einleitung

 

Der BUNI - Kultur - und Freizeittreff wird nunmehr seit 20 Jahren auch im Jahr 2011 als offene Einrichtung im Sinne eines Gemeinwesentreffs geführt. Der Cafeteriabetrieb, als einer der vier großen inhaltlichen Bereiche, bildet gewissermaßen das Rückgrat. Ein Grossteil der hier anfallenden Arbeit wird von integrativen Gruppen ehrenamtlicher Mitarbeiter abgedeckt. Sie leisten diese Arbeit engagiert und unentgeltlich. Dies tun sie mit einem gewissen Maß an Anleitung und Betreuung, insgesamt aber mit relativ großer Selbständigkeit und mit sichtlichem Stolz, einer internen Anerkennungskultur und gesamtgesellschaftlicher Würdigung. Es bestehen für einzelne Arbeitsgruppen, z.B. für das Thekenteam Wartelisten. Die verhältnismäßig geringen Einnahmen aus dem Betrieb finanzieren das Kücheninventar, Werbematerial, diverse Einrichtungsgegenstände, Projekte, Feste und gemeinsame Ausflüge der behinderten und nichtbehinderten ehrenamtlichen Mitarbeiter.

Die weiteren drei wesentlichen Elemente des Freizeittreffs sind regelmäßige Kursangebote und Workshops, sowie zahlreiche Veranstaltungen.

 

Public - Relations, bzw. öffentliche Meinungspflege ist gerade für das Ziel der Inklusion (behinderte Menschen sind selbstverständlich überall dabei) notwendig, da sie Informationen liefert, Neugierde weckt und Vorurteile abbauen hilft. Verständnis für die Situation und Anliegen behinderter Menschen und ihrer Angehörigen ist  ein wichtiger Schritt auf diesem Weg. In unserem öffentlichen Auftreten legen wir starken Wert darauf, die positive Wirkung von behinderten Menschen auf ihr direktes und mittelbares Umfeld und letztendlich auf die ganze Gesellschaft deutlich zu machen. In diesem Zusammenhang bemühen wir uns auch, dies auf verschiedenen Ebenen darzustellen.

Aus diesem Grund wählten wir unter anderem vor 21 Jahren die Abkürzung "BUNI" (Behinderte und Nichtbehinderte), die vor der Bezeichnung "Kultur- und Freizeittreff" steht, um zu verdeutlichen, dass in diesem Haus selbstverständlich sowohl Menschen mit, als auch ohne Handicap willkommen sind.

 

Wir stellen immer wieder fest, dass durch direkten menschlichen Kontakt ein Einstellungswandel und der Abbau von Vorurteilen gegenüber Behinderung am wahrscheinlichsten sind - wenn es nicht gar der einzige Weg ist, sich eine wahrhafte Meinung zu bilden! Es bestehen aber auch bei behinderten Menschen Ängste, Vorurteile und Fehlverhalten im Umgang mit den so genannten "Normalen", die sich nur durch konkrete Begegnungen und Erfahrungen positiv verändern können. Es ist diesbezüglich in der Alltagsarbeit immer wieder beeindruckend zu sehen, wie Besucher vorsichtig neue Erfahrungen sammeln, neue Möglichkeiten ausprobieren und schließlich ihr Verhalten durch Offenheit, Lockerheit und Selbstvertrauen gekennzeichnet ist.

 

1. Feste Mitarbeiter und Trägerschaft

 

Seit der Eröffnung 1991 ist Reinhold Stubenrauch als Leiter tätig, er wurde 1995 vom Jugendamt der Stadt Nürnberg übernommen und ist seit 2003 auch als Geschäftsführer beschäftigt. Die BUNI ist eine gemeinnützige GmbH und hat als Gesellschafter die Werkstatt für behinderte Menschen der Stadt Nürnberg und die Lebenshilfe Nürnberg. Neben seiner Funktion als Kultur- und Freizeittreff bzw. Stadtteilzentrum in Langwasser Nord für die Stadt Nürnberg erfüllt der BUNI-Treff auch die Richtlinien der Offenen Behindertenarbeit (OBA). Personal und Ausstattung werden deswegen seit 2010 auch vom Bezirk Mittelfranken und vom Freistaat Bayern maßgeblich gefördert.

 

Von der BUNI - GmbH werden die Sozialpädagoginnen Sabine Hafner und Martina Kraft, sowie auf der Stelle der pädagogischen Hilfskraft der Heilerziehungspfleger Fritz Rucker als Teilzeitkräfte beschäftigt. Weiterhin sind eine Hilfskraft, sowie als Auszubildende Manuela Becker, und auf der FSJ-Stelle Dominik Leitner beschäftigt.

 

2. Ehrenamtliche Mitarbeiter

 

Im letzten Jahr konnten 30 regelmäßige ehrenamtliche Mitarbeiter im BUNI erhalten bzw. gewonnen werden. Davon waren 15 Menschen ohne Behinderung und 15 durch ihre eine oder mehrere Einschränkungen besonders herausgefordert, ihren ehrenamtlichen Dienst abzuleisten. Die Anzahl der ehrenamtlichen Mitarbeiter blieb in den letzten Jahren bei geringer Fluktuation nahezu konstant. Daneben gibt es einen festen Stamm (8 Personen) aus temporär aktiven Ehrenamtlichen im BUNI, die an Großveranstaltungen mitwirken oder an bestimmten Projekten beteiligt sind, sowie zwischen 5 und 10 Personen, die von sozial engagierten Unternehmen abgestellt werden. Das umfangreiche Kurs- und Veranstaltungsangebot ist in erster Linie den ehrenamtlichen Mitarbeitern zu verdanken. Sie leisten mit ihrer unentgeltlichen Mithilfe nicht nur eine finanzielle Entlastung (Finanzierung von Inventar und Unternehmungen etc.), vor allem schaffen sie durch ihr freiwilliges Engagement zusätzliche Freiräume, die zur Organisation und Durchführung erfolgreicher Kultur- und Integrationsarbeit notwendig sind. Das tatkräftige Engagement der "Ehrenamtlichen" ist aber auch ein anschauliches Praxisbeispiel. Hier wird modellhaft vorgelebt, dass Inklusion kein theoretisches Gebilde, sondern sehr wohl alltagstauglich ist.

 

3. Besucher

 

Besucherzahlen und Besucherstruktur sind unverändert stabil und gut durchwachsen:

 

ca. 25 % Kinder von erwachsenen Besuchern
ca. 15 % Jugendliche aus ganz Nürnberg
ca. 50 % Erwachsene (Hauptanteil Menschen mit Handicap)
ca. 10 % Senioren

 

Da alle Generationen vertreten sind, ergeben sich unkomplizierte Konstellationen in denen sich diese Gruppen näher kommen können. Berührungspunkte zwischen Kindern/Jugendlichen und Senioren wie auch zwischen behinderten und nicht behinderten Menschen ergeben sich gewissermaßen beiläufig. Der hohe Prozentsatz nicht behinderter Besucher, immerhin ca. 50% - resultiert hauptsächlich aus dem Anteil der Kinder und Jugendlichen. Hier lässt sich gut beobachten, dass Vorurteile noch nicht entstanden bzw. ausgeprägt sind und deshalb die Schwellenangst niedriger ist. Im lockeren Kontakt mit den behinderten Besuchern können Kinder und Jugendliche einen unbefangenen und natürlichen Umgang entwickeln. Auch die behinderten Besucher haben einen enormen Lernbedarf, da hier auch auffällige Defizite im angemessenen Umgang mit den Anderen (Nichtbehinderten) bestehen. Daneben treffen sich im Haus auch Menschen aus dem sozialen Umfeld unserer behinderten Stammbesucher, wie Eltern, Geschwister, Verwandte und Bekannte, Mitarbeiter des FED und Beschäftigte z.B. aus den Wohnheimen.

 

Durchschnittlich wurden die Veranstaltungen des BUNI - Kultur-  und Freizeittreffs pro Öffnungstag im Jahr 2011 von 61 Personen besucht. Der leichte Rückgang zu 64 Personen im Jahr 2010 lässt die vielen neu hinzu gekommenen Angebote in der OBA -Nürnberg erklären.

 

Wie bei jedem Betrieb dieser Art schwanken die Besucherzahlen sehr stark in Abhängigkeit von Wochentag, Tageszeit und Veranstaltung.

Die Besucher von Veranstaltungen, die außerhalb des Hauses durchgeführt wurden, bzw. von Veranstaltungen an denen sich das BUNI beteiligte sind nicht erfasst. Nicht erfasst wurden in der Besuchererhebung auch diejenigen Teilnehmer der Angebote, für die das BUNI Räumlichkeiten anbietet oder vermittelnd und unterstützend kooperiert (z.B. Veranstaltungen des BZ oder der WfB).

 

4. BUNI-Kurse und externe Anbieter

 

Auch außerhalb der Öffnungszeiten wird das Haus sehr stark genutzt. Es nutzen dabei zusätzlich in ca. 22 Kursen ca. 130 Personen wöchentlich das Haus. Hierbei sind das Bildungszentrum mit ihrem Fachbereich Behinderte/Nichtbehinderte sowie die Werkstatt für Behinderte der Stadt Nürnberg hervorzuheben. Damit steigt die durchschnittliche Besucherzahl um ca. 27 Personen von ca. 61 auf ca. 92 Personen pro Öffnungstag. Am Mittwoch und Freitag geben sich Kursteilnehmer außerhalb der Öffnungszeiten mit unseren Gästen der Cafetrria regelrecht die Klinke in die Hand. Die Einrichtung wird so von früh bis spät und auch am Wochenende  genutzt.

 

Während der Öffnungszeiten im öffentlichen Betrieb des BUNIs werden neben den anderen Angeboten regelmäßig ein Selbstverteidigungskurs für Erwachsene, ein Selbstverteidigungskurs für Kinder, ein Percussionkurs, ein Kickerkurs, ein Theaterkurs, Rechnen mit Geld, Bauchtanz, Töpfern und diverse Workshops angeboten. Diese sind nahezu kostenlos und besitzen einen sehr offenen Charakter (das heißt: Teilnahme auch spontan möglich!). Parallel läuft dazu natürlich der Cafeteriabetrieb, im Sommer auch mit Gartenbereich.

 

5. Beratung und Information

 

Beratung und psychosoziale Unterstützung im BUNI Kultur- und Freizeittreff zeichnet sich aus durch den freien, unbürokratischen Zugang für Hilfesuchende. Fast alle Beratungen finden in der Einrichtung statt. Die Konzeption des Kultur- und Freizeittreffs sieht keine aufsuchende Arbeit vor. Nur in dringenden Fällen werden Klient/innen zu anderen Beratungsstellen etc. begleitet. Durch den offenen, ungezwungenen Charakter in der Einrichtung und durch gemeinsame Aktivitäten entstehen zwischen Fachpersonal und Besucher/innen häufig Situationen, die zu vertraulichen Gesprächen führen. Der Übergang vom gelegentlichen Ratschlag zur Beratung ist dabei fließend.

Schwerpunkte in der Beratungstätigkeit sind u.a. Entscheidungsfindungsprozesse, Trauerbewältigung, Gewaltprävention, Konfliktmoderation, Unterstützung bei Konfliktbewältigung, Lebensplanung und Freizeitgestaltung, Informationen über Fachberatungsstellen, Dienste und Angebote in der Region, Kontakt zu anderen Fachstellen herstellen, sexualpädagogische Unterstützung, Beziehungs- und Gesundheitsberatung, Vermittlung inklusiver Ansätze, Verhaltensweisen und Einstellungen.
In Zusammenarbeit mit anderen Fachdiensten (z.B. Sozialdienst der WfB, Wohnheimen) oder Betreuer/innen werden Problemlösungsstrategien für die Klient/innen erarbeitet.

Die Beratungen basieren auf einer wertschätzenden Grundhaltung und sind lösungsorientiert. Vorhandene Fähigkeiten und Potentiale der Klienten werden gestärkt und zukunfts- und zielorientiert eingesetzt.
Die Bandbreite der Hilfen umfasst auch Trösten, Strukturieren, in Konflikte eingreifen, Handlungsspielräume aufzeigen, Information, Ermutigen, die eigenen Bedürfnisse und Interessen zu erkennen und durchzusetzen.

 

6. Veranstaltungen

 

Folgenden Veranstaltungen fanden 2011 direkt  im BUNI oder mit dessen Beteiligung statt:

 

·    30 Konzerte, 25 eintägige Workshops (im Bereich Sport und kreatives Gestalten), 11 Treffen der Elterngruppe von Kindern mit Down Syndrom, 8 Turniere, 5 Vortragsveranstaltungen, 4 Discos,  3 Theateraufführungen,  3 Vernissagen, drei Programmtage "Tag Offenen Tür" im Rahmen der Stadtveranstaltung, 2 Programmkinos, 2 Basare, 2 Verbands-Gürtelprüfungen Jiu-Jitsu, 2 Kanufreizeiten, 1 Karaokeabend,     1 Fußballzeltlager, 1 zweitägige Freizeit mit den ehrenamtlichen Mitarbeitern und 1 Fest für die ehrenamtlichen Mitarbeiter, 1 Tagesausflug mit den Ehrenamtlichen, 1 Frühjahrsputz, 1 Kinderliteraturnachmittag, 1 Kindergeburtstag, 1 Infonachmittag für Interessenten an Wohngruppen,  1 bunter Abend

 

       Zusammen 109 Veranstaltungen.

 

     zusätzliche weitere neun Großveranstaltungen in- und außerhalb des BUNI- Kultur- und Freizeittreffs mit maßgeblicher Beteiligung:

 

     Rock im BUNI – großes Open Air mit fünf Bands auf großer Bühne, Rahmenprogramm, BUNI - WfB Sommerfest, 50 jähriges Jubiläum der Lebenshilfe im Historischen Rathaussaal, Stadtfest der Lebenshilfe und Bühnenmoderation, 20-jähriges BUNI - Jubiläum mit großer Bühne auf dem Jakobsplatz, Messestände am Sozialmarkt im Frankenzentrum und an der Ehrenamtlichenmesse der Stadt im Rahmen der Inviva,  Bühnenprogramm im Rahmen des Afrikafestivals, Bühnenprogramm im Rahmen des internationalen integrativen Fußballturniers in Ulm

    

            

 

Es wurden 2011  bei 159 Öffnungstagen also insgesamt 118 (z. T. mehrtägige) Veranstaltungen parallel zum Kurs- und Cafeteriabetrieb durchgeführt!

 

 

Während acht fortlaufende Kurse und der Cafeteriabetrieb mit seinem niedrigen Preisniveau dazu dienen das Publikum an das Haus zu binden, haben die zahlreichen kulturellen und sportlichen Workshops, sowie die Veranstaltungen den Zweck, Erstbesuchern die Schwellenangst zu nehmen. Gleichzeitig sind diese Events ein günstiges Forum für die Öffentlichkeitsarbeit.

 

Daneben findet innerhalb der Öffnungszeiten durchgängig der Cafeteriabetrieb der ehrenamtlichen Mitarbeiter statt, mit seiner breiten und qualitativ guten Bandbreite an Getränken und Nahrungsmitteln der zentrale Arbeitsbereich. Wobei es auch hier immer wieder zu gemeinsamen spontanen Aktionen und Aktivitäten kommt. Allerdings ist das dann eher "Zufall" und nicht als Veranstaltung angesetzt. Hier steht die Arbeit an der Theke, zufällige Konstellationen, das Zusammensein und die spontane Begegnung der Gäste im Vordergrund.

 

7. Formen der Öffentlichkeitsarbeit

 

Die BUNI - Website: www.bunitreff.de

 

Im Jahr 2000 verwirklichte eine, gemischt besetzte, Arbeitsgruppe in Zusammenarbeit mit der ausschließlich ehrenamtlich tätigen "Web.Art - Gruppe" eine Internetseite für unsere Einrichtung. Natürlich ist sie nach wie vor eine deutliche Bereicherung unserer Öffentlichkeitsarbeit, da sie eine Wegbeschreibung und einen guten Eindruck in die Konzeption unserer Arbeit vermittelt. Dies steht den Interessierten sogleich auch schwarz auf weiß zur Verfügung und erspart uns das bisherige Verschicken der Jahresberichte und Konzeptionspapiere.

 

Die BUNI- Website wird beständig aktualisiert und fortgeschrieben. So ist dort das aktuelle Veranstaltungs- und Kursprogramm immer auf dem neuesten Stand. Auch die BUNI-CD ist auf der Seite zu hören, und kann während des "Durchblätterns" den Eindruck vertiefen. Empfohlener Anspieltitel ist Lied Nr. 6 "Ich kann lieben".

 

BUNI - Internetcafe

 

Eine Flatrate erlaubt unseren "Usern" das kostenlose Internetsurfen in der Cafeteria. Unser Personal gibt jedem unerfahrenem Gast auf Nachfrage die fachgerechte Anleitung, um selbst einmal im Netz surfen zu können. Dieses Angebot unserer Einrichtung wird gerne genutzt und unsere interessierten Besucher mit Behinderung sind über einen wesentlichen Trend unserer Zeit informiert.

 

Monatsprogramme

 

Diese werden an WfBs, Wohnheime, den städtischen Verteiler und Haushalte in der Umgebung sowie seit Ende 2005 durch eigene Hand in weiteren 40 vielbesuchten Lokalen und Einrichtungen der Stadt verteilt. Erfreulicherweise konnten im Sommer 2009 zwei Sponsoren gewonnen werden, die der Einrichtung für ein Jahr das kostenlose Layout des Monatsprogramms ermöglichen.

 

Flyer

 

Herausragende Veranstaltungen werden, wie allgemein üblich, auch mit Flyern extra beworben.

 

Plakate

 

Alle Einrichtungen der Lebenshilfe und der WfB erhalten für die BUNI - Veranstaltungen extra Plakate.

 

Veranstaltungen

 

In 2011 organisierte der BUNI Kultur- und Freizeittreff  118 Veranstaltungen (nicht erwähnt die regelmäßig stattfindenden Kurse), und beteiligte sich organisatorisch oder/und inhaltlich an acht Großveranstaltungen. Es wirbt unter anderem mit "jeden Freitag Livemusik".

 

Blind Date mit Stubenrauch und Inprizip

 

Armin Nembach sowie Reinhold und Klara-Annabell Stubenrauch treten bei ihren musikalischen Auftritten immer wieder für die Einrichtung auf und zeigen, dass trotz starker Einschränkungen Höchstleistungen erzielt werden können. Modellhaft wird vorgelebt und berichtet, wie ein freundschaftliches Verhältnis zu einem behinderten Menschen für alle Beteiligten von Vorteil sein kann.

 

Jiu-Jitsu-Aufführungen

 

Die Kinder und die Erwachsenen des von Fritz Rucker geleiteten Jiu-Jitsu-Kurses engagieren sich immer wieder im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit mit der Vorführung ihres Könnens bei größeren Veranstaltungen und auch außerhalb des Hauses. Das Erreichen des schwarzen Gürtel durch sein unermüdliches Training und die Ausbildung im BUNI eines schwerbehinderten Kursteilnehmers ging durch die Fachzeitschriften.

 

 

Verschiedene Werbeträger

 

Es steht die Rucksackspende der Firma „Friedrich Lederwaren“ mit dem BUNI -Logo zum Verkauf. Zudem ist die Nachfrage nach T-Shirts und Sweat-shirt mit dem Logo sehr hoch. Genauso, wie nach den sogenannten Rock-im-BUNI  Shirts, die jedes Jahr aufs Neue mit Airbrush -Technik in der Einrichtung gestaltet werden. Daneben gibt es Kulis, Feuerzeuge, Mützen und Aufkleber.

 

Die BUNI-CD

 

Diese ist ein zusätzlicher Werbeträger im Verkaufssortiment, dessen Verkauf über die Zeit stark nachgelassen hat, die aber auch weiterhin Resonanz findet und als integratives Projekt dauerhaft für sich selbst spricht. ( www.bunitreff.de BUNI-CD anklicken und anhören).

 

Medien allgemein

 

Berichterstattungen, Informationen und Veranstaltungsankündigungen über den BUNI - Kultur- und Freizeittreff im eigenen Monatsprogramm, bei Radio Z, in den Veranstaltungsblättern und Tageszeitungen der Stadt, in Mitgliederbriefen und Versammlungen,  im Langwasserkurier, in Berichten und Broschüren der WfB Nürnberg, sowie im Film der Lebenshilfe und im Nürnberger Lebenshilfe Magazin.

In unregelmäßigen Abständen werden immer wieder Artikel und Veranstaltungshinweise in den Zeitungen veröffentlicht.

 

Onlinewerbung

 

Das Gleiche gilt für diverse Online-Veranstaltungskalender wie Frankentipps oder Kubis. Per E-Mail wird monatlich  ein Newsletter-Programm verschickt. Bei Interesse bitte eine Mail bitte  bunitreff@yahoo.de schicken.

 

Radiosendungen und Interviews

 

In 2011 gab es wieder mehrere Interviews bei "Rockin' Radio" und  "Radio Z". Die gute Kooperation mit der Radioredaktion von „Radio Handicap“ zeigt sich auch daran, dass sie ihr zehnjähriges Bestehen in der Einrichtung feierten.

 

8. Rückblick auf das Jahr 2011

 

Erfreulicherweise konnten in 2011 die Sponsoren für die Gestaltung und den Vierfarbdruck des postkartengroßen Monatsprogramms, die Marketingfirma „Die Zwei“ trotz hohen Arbeitsaufkommens erhalten werden. Die Nürnberger Familie Badelt, um Max Badelt, einem ehrenamtlichen Mitarbeiter, spendete, statt Grabschmuck dem BUNI - Treff. Die Bank InGDiBa spendete wieder Musikalien im Wert von 1000,- €. Weiterhin sind die Hypovereins-Bank für die Vermittlung von einem Kursleiter und als Kickerturnierpartner aktiv im BUNI dabei gewesen und das Musikhaus Klier und Musikhaus Thoman waren wieder für das Sponsoring der www.Rock-im-BUNI.de Plakate zu nennen.

 

Seit dem Jahr 2010 und auch im letzten wie in diesem Jahr fließen in maßgeblicher Höhe Fördergelder vom Bezirk und vom Freistaat. Dies hat zu einem erheblichen Wandel in der ganzen offenen Behindertenarbeit Nürnbergs geführt. Es wurden viele neue Stellen und Einrichtungen geschaffen, neu eingerichtet und ausgestattet. Diese kamen zusammen und vernetzten sich, es wurden Kooperationen geschaffen und so Spezialisierungen möglich. Nürnberg ist nun flächendeckend mit Anlaufpunkten für  Menschen mit Handicap bestückt, die so mehr Anteil an der Gesellschaft finden können. Der BUNI - Kultur- und Freizeittreff bleibt dabei weiter seiner Angebotsvielfalt an alle Menschen im Stadtteil, wie auch für ganz Nürnberg treu.

 

Kennzeichnend für das zurückliegende Jahr waren sicher die beiden Jubiläen, zum einen das der Lebenshilfe (50), als einem der beiden großen Träger des BUNIs und andererseits das des BUNIs (20) selbst. Diese wurden mit drei großen und vielen kleinen Veranstaltungen bedacht und gefeiert.

 

Wieder einmal konnten bei dieser Gelegenheit unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter, von denen nun schon viele Jubilare sind, geehrt werden. Der enorme Output bei den vergleichsweise niedrigen Investitionen ist nach wie vor unverändert hoch (siehe Veranstaltungen, Besucherzahlen etc.) und lässt sich nur durch das hohe Engagement der ehrenamtlichen Mitarbeiter, von Künstlern, Kollegen und vor allem den verantwortlichen Entscheidungsträgern in der Lebenshilfe, der Werkstatt für Behinderte der Stadt, und dem Stadtrat der Stadt Nürnberg selbst erklären.

 

Dennoch müssen gesamtgesellschaftlich gesehen weitere Anstrengungen erbracht werden, um Menschen mit Handicap mit sogenannten  "Nichtbehinderten" zusammen zu führen. Um den Menschen das typisch menschliche - die Menschlichkeit - nahe zu bringen. Hierbei leisten "behinderte" Menschen einen unschätzbaren Dienst. Wir sollten nicht vergessen, Behinderungen warten spätestens im Alter auf fast jeden von uns.

  

9. Perspektiven

 

Das Konzept der Einrichtung hat sich bewährt und wird fortgeschrieben, soweit dies nötig erscheint. Der BUNI - Kultur- und Freizeittreff liefert eine Programmvielfalt und ein Angebot, dass sich mit den anderen Kulturläden der Stadt Nürnberg messen lassen darf. Trotz der Widrigkeiten, die sich aus der Lage (die Adresse entspricht nicht dem Eingang), dem alkoholfreien Ausschank,  und aus der nicht vorurteilsfreien Sichtweise vieler Menschen ergeben, wird die Einrichtung vom Publikum dennoch gut angenommen. Das hat direkt mit dem hohen Engagement vor allem auch der ehrenamtlichen Mitarbeiter zu tun. Gerade auch in Zusammenarbeit und Kooperationen mit anderen sozialen Einrichtungen und Strukturen, wie der OBA der Lebenshilfe und der WfB, dem ASD, dem Stadtteilforum Langwasser, der Integrationsrunde Nürnberg, dem BZ- Fachbereich Behinderte - Nichtbehinderte, den AK Jugendarbeit, dem Bündnis Familie, dem Zentrum Aktiver Bürger, und natürlichen den Trägern unserer Einrichtung, nämlich der Lebenshilfe Nürnberg, der Werkstatt für Behinderte der Stadt Nürnberg sowie indirekt mit dem Jugendamt der Stadt Nürnberg, ist fühlbar vorhanden und wird weiterhin gepflegt.

 

Allgemeine Preissteigerungen vor allem im Energiesektor und höhere Ausgaben bei den Personalkosten halten sich im üblichen Rahmen und werden als solche leider als unvermeidbar wahrgenommen. Aber auch immer mehr nutzungs- und altersbedingte Reparaturen führen zu einem Anstieg der Ausgaben. Dennoch bestehen für die Einrichtung keine unmittelbaren Überlebensängste. Die offenkundige Notwendigkeit der getanen Arbeit zeigt sich unter anderem daran, dass erstmals ab 2010 die OBA in Bayern und damit auch der BUNI - Kultur- und Freizeittreff als „Traditionsbetrieb“ durch den Freistaat und den Bezirk bei Personal- und Sachkosten deutlich gefördert werden. Auch bei den Gesellschaftern, Werkstatt für Behinderte der Stadt Nürnberg und Lebenshilfe Nürnberg unserer gemeinnützigen GmbH, besteht weiterhin ein einhelliges Interesse, die Einrichtung weiter zu finanzieren. Herzlichen Dank dafür im Namen aller Beteiligten.

 

10. Schlusswort

 

Werden auch Sie unser Gast und überzeugen Sie sich selbst! Nutzen sie dabei die vielen Vorteile, die unser Haus zu bieten hat. Ein Besuch unserer Einrichtung darf nicht nur, er soll in ihrem eigenen Interesse stehen. Mitleid und Samaritertum sind hier nicht gefragt. Menschen mit Behinderung schenken selbstlos positive Energie. Natürlich freuen sie sich über den selbstverständlichen Kontakt mit ihrer Umwelt und so können auch sie Freude schenken, ohne viel tun zu müssen. Die niedrigen Preise und die angenehme Atmosphäre, das reichhaltige Angebot in den Bereichen Cafeteria, Spielhalle, Töpferei, Werkstatt und Bühne, sind aber Gründe genug, das Haus zu finden. Es  sind vielschichtige und hochwertige, zum Teil sogar kostenlose Angebote in Spaß, Sport, Bildung, Musik und Kultur, die sie erwarten. Wer über genügend Mittel verfügt und die integrative Idee bzw. die Einrichtung unterstützen möchte, darf natürlich dem BUNI - Kultur- und Freizeittreff Manpower, Geld oder Sachspenden zukommen lassen. Das Haus lebt ja von einer humanen Gesellschaft, von Menschen, die sich engagieren,  die anderen und auch sich selbst helfen. Und so wird manch ausufernder Maßstab des Marktes auf den Platz verwiesen, der ihm zusteht. Machen sie den Menschen zum Mittelpunkt.

 

Wir freuen uns auf ihren Besuch.

 

Das BUNI-Team